U(h)rknall – mit einer römischen Taschensonnenuhr auf Reisen
Eröffnung der Vitrine EXTRA #9 im Rahmen von Donnerstagabend im Museum
24. September 2026, 19 Uhr
Kunsthistorisches Museum
Antikensammlung, Saal XIV
Alexandria – Rom, einmal hin- und retour. Ohne Uhr? Nein! Bereits in der Antike nutzte man den Stand der – scheinbar über den Himmel wandernden – Sonne, um die Zeit zu messen. Meist verwendete man einen Stab, der je nach Tages- und Jahreszeit verschiedene Schatten warf. Wenn die Sonne schien, konnte man so die Zeit ablesen. Eine Sonnenuhr funktioniert zwar überall auf der Erde, muss aber an den Breitengrad des Aufenthaltsortes angepasst werden. Was machte man also auf Reisen? Dafür gab es Taschensonnenuhren!
Die Reihe Vitrine EXTRA, die in regelmäßigen Abständen in der Antikensammlung des Kunsthistorischen Museums Altes neu beleuchtet und noch nicht ausgestellte Objekte vorübergehend in der Dauerausstellung präsentiert, zeigt in ihrer neunten Ausgabe eine der weltweit am besten erhaltenen römischen Exemplare – mehr als 1 800 Jahre alt, vier Zentimeter groß, technisch raffiniert und ein antikes Statussymbol aus Bronze.
Im Rahmen der Eröffnung sprechen:
Georg Plattner
Direktor der Antikensammlung und des Ephesos Museums, Kunsthistorisches Museum
Peter Habison
Astronom, Physiker, Wissenschaftshistoriker
Stephanie Stoss und Karoline Zhuber-Okrog
Kuratorinnen der Antikensammlung und des Ephesos Museums, Kunsthistorisches Museum

