Videos
Auf dieser Seite finden Sie ein Auswahl an Videos zu verschiedenen Themen der Astronomie und Astrophysik. Die Videos wurden im Rahmen von Vorträgen am Ars Electronica Center in Linz als Livestream erstellt oder als ESERO Austria Videocast im Studio des Ars Electronica Centers in Linz aufgenommen.
Von Europa ins All
Wir beginnen unsere Reise durch das Universum von Europa aus. Wir entfernen uns langsam von Österreich und Europa, blicken zurück auf unseren Kontinent und erkennen schließlich die Erde als rotierende, blaue Kugel im Weltall. Bevor wir uns zur Internationalen Raumstation begeben machen wir einen Abstecher nach Südamerika, wo seit über 60 Jahren die Europäische Südsternwarte ESO ihr astronomischen Observatorien in der Atacama Wüste im Norden Chiles betreibt.
Die Internationale Raumstation (ISS)
400 km über unseren Köpfen kreist die Internationale Raumstation in 90 Minuten einmal um unsere Erde. Seit dem Jahr 2000 ist sie ständig bewohnt und das größte internationale Forschungslabor im Erdorbit. Die auf der Raumstation durchgeführten Experimente sind vielfältig und reichen von Weltraummedizin und Biologie, über Materialwissenschaften und Technologie bis hin zu Erdbeobachtung und der Erforschung des Universums.
Die Magnetosphäre der Erde
Die sogenannte Magnetosphäre bezeichnet das Raumgebiet um die Erde, in dem geladene Teilchen vom Erdmagnetfeld beeinflusst werden. Das Magnetfeld entsteht durch einen inneren Dynamo und ähnelt einem magnetischen Dipol in Erdnähe. Weiter außen werden die Feldlinien durch leitfähiges Plasma, das vom Sonnenwind stammt, verzerrt. Durch die aktive Magnetosphäre der Erde werden die Effekte der Sonnenstrahlung und kosmischer Strahlung abgeschwächt, die schädlich auf Lebewesen wirken.
Von der Erde zum Mond
Der Mond ist unser Nachbar im All und nach der Sonne das zweithellste Gestirn am Himmel. Am Himmelszelt hat er den gleichen scheinbaren Durchmesser wie die Sonne und ist daher gleichermaßen bedeutungsvoll wie sie. Der Mond erhellt nicht nur die Nacht, er stabilisiert durch seine Bahn die Erdachse, verursacht die Gezeiten und ist Taktgeber für wichtige Kalender (Islamischer und Jüdischer Kalender) und Feiertage.
Die Mondphasen
Als Mondphasen bezeichnet man die wechselnden Lichtgestalten des Mondes. Sie entstehen durch die perspektivische Lageänderung seiner Tag-Nacht-Grenze relativ zur Erde während seines Erdumlaufes. Gebräuchlich ist die Einteilung in vier Viertel von je ungefähr einer Woche Länge. Ein gesamter Mondphasenzyklus von einem Neumond zum folgenden Neumond wird auch Lunation genannt und dauert im Mittel etwa 29,53 Tage.
Finsternisse
Sonne- und Mondfinsternisse sind die beeindruckendsten astronomischen Ereignisse, die wir am Himmel beobachten können. Grund ist in erste Linie die Tatsache, dass Mond und Sonne am Himmel die fast gleichen scheinbaren Durchmesser besitzen. Zusätzlich bewegt sich der Mond in der Nähe der Ekliptik und so sind regelmäßige Bedeckungen der Erde durch den Mond (Sonnenfinsternis) sowie Bedeckungen des Mondes durch die Erde (Mondfinsternis) möglich.
Das innere Sonnensystem
Den Bereich der inneren Planeten Merkur, Venus, Erde und Mars zusammen mit dem Asteroidengürtel bezeichnet man als das Innere Sonnensystem. Die inneren Planeten nennt man auch erdähnliche oder terrestrische Planeten, die sich wesentlich von den äußeren gasförmigen Gasplaneten unterscheiden. Es sind jene Planeten, die eine fest Oberfläche aufweisen, durch die eigene Schwerkraft annähernd zu einer Kugel geformt sind und im Wesentlichen aus Gestein bestehen.
Euclid – die Erforschung des dunklen Universums
Die Euclid-Mission der ESA dient der Erforschung der Zusammensetzung und Entwicklung des dunklen Universums. Das Weltraumteleskop wird eine große Karte der großräumigen Struktur des Universums über Raum und Zeit hinweg erstellen, indem es Milliarden von Galaxien in einer Entfernung von bis zu 10 Milliarden Lichtjahren, also über mehr als ein Drittel des Himmels, beobachtet. Astronom Dr. Peter Habison gibt einen Überblick über die Forschung und bereits gemachte Erkenntnisse.
Zurück zum Mond – das Artemis Programm
Artemis ist das neue Programm der NASA und weiteren Raumfahrtagenturen wie ESA, Jaxa und CSA zur Erforschung des Mondes, in dessen Rahmen die erste Frau und der*die erste Europäer*in auf den Mond geschickt werden sollen. Durch die Artemis-Missionen werden neue Technologien eingesetzt, um den Mond auf neue und bessere Weise zu untersuchen und sich auf astronautische Missionen zum Mars vorzubereiten. Die ESA hat das europäische Servicemodul ESM entwickelt, welches das Raumschiff mit Strom, Antrieb, thermischer Kontrolle, Luft und Wasser versorgen wird.
Kosmisches Licht – vom Urknall bis heute
Licht ist alltäglich und begleitet uns ständig durch unser Leben, aber dennoch ist seine wahre Natur nur schwer zu verstehen. Im Besonderen ist das Licht aus dem Kosmos so vielfältig wie die Farbpalette eines Malers, und für die Astronomen die wichtigste Botschaft zur Entschlüsselung verborgener kosmischer Rätsel. Die moderne Astrophysik macht die ganze Palette des kosmischen Lichtes sichtbar, und so blicken wir heute fast bis zum Anbeginn der Welt zurück, Milliarden Jahre in die Vergangenheit.
Exoplaneten – auf der Suche nach der zweiten Erde
Planeten um fremde Sterne waren für Astronomen lange Zeit unvorstellbar. Mit Hilfe ausgefeilter Nachweismethoden an Großteleskopen der 10m-Klasse sowie Satellitenmissionen wie „Kepler“ bevölkerte sich der Himmel seit den 2000er Jahren mit tausenden Planeten um fremde Sonnen. Der Vortrag beleuchtet den aktuellen Stand der Exoplanetenforschung und die Suche nach erdähnlichen Planeten um fremde Sterne.
Schwerelos – Leben und Forschen auf der ISS
Seit dem Jahr 2000 ist die Internationale Raumstation ständig von Astronaut*innen bewohnt und als unser Vorposten im All ist sie Lebensraum, Labor und Forschungsstation in einem. Die auf der Raumstation durchgeführten Experimente reichen von Fragen der Medizin und Biologie, der Materialwissenschaften und Physik, dem Studium der Erde und ihrem Klima, zu Fragen der Sonne und den Planeten im Sonnensystem bis hinaus in die astronomischen Weiten des Kosmos.
Im Olymp der modernen Astronomie
Die ESO, die Europäische Südsternwarte, ist das wissenschaftlich produktivste Observatorium der Welt. Sie stellt Astronomen und Astrophysikern in Europa und auf der ganzen Welt modernste Einrichtungen zu Erforschung des Universums zur Verfügung. In Chile betreibt die ESO drei erstklassige Beobachtungsstandorte in der Atacama-Wüste. Der Vortrag stellt die ESO, ihre Observatorien und Projekte in zahlreichen faszinierenden Bildern und Videos vor.
Das größte Auge der Welt – das ELT der ESO
Der Vortrag stellt das Konzept des derzeit in Bau befindlichen größten optischen Teleskops der Welt vor, berichtet vom aktuellen Baufortschritt und einigen der grundlegenden astronomischen Fragen, die mit dem Teleskop erforscht werden sollen. Das Themenspektrum spannt sich von Extrasolaren Planeten, Schwarzen Löchern, Geburt, Leben und Tod der Sterne, der Entwicklung von Galaxien, Kosmologie und frühes Universum bis hin zu fundamentalen Fragen der Physik unserer Zeit.
Unter dem Kreuz des Südens – Astronomie in Chile
An der Westküste Südamerikas liegt ein faszinierendes Land. Es erstreckt sich von Peru im Norden bis nach Feuerland im Süden, mehr als 4000 Kilometer entlang der pazifischen Küste. Sein Name – Chile. Schon Mitte des 20. Jahrhunderts haben mehrere Nationen die Besonderheit dieser Landschaft für die Erforschung des Himmels erkannt und dort zahlreiche astronomische Observatorien erbaut. Der Vortrag entführt uns in den Norden Chiles und berichtet von außergewöhnlichen Landschaften und besonderen Orten, an denen sich die Menschen der Erforschung des Südsternhimmels verschrieben haben.
